Mittwoch, 3. Dezember 2008

Wie das Buch entstanden ist und Vorwort



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Ich komm aus der Sonne

Wie das Buch entstanden ist

Als ich acht Jahre alt war, lernte ich Ama kennen, und wir führ-
ten viele Gespräche miteinander. Sie fand die Aufzeichnungen,
die meine Mutter gemacht hatte, als ich noch klein war, sehr auf-
schlußreich; auch meine Zeichnungen, meine "Büchlein" und
meine Erstniederschriften gefielen ihr.
Sie bot uns an, aus all dem ein Buch zusammenzustellen.
Felicitas half uns, das ganze Material in ihrem Computer zu
speichern. Wir trafen uns öfters, um Verbesserungen anzubrin-
gen, und ich diktierte ihr einige Erklärungen zu gewissen Zeich-
nungen.
Ama ordnete die verschiedenen Kapitel und schlug vor,
meine Eltern sollten etwas über ihre Erfahrungen mit uns zu
Papier bringen. Marcos war damit einverstanden, daß wir auch
die Notizen aufnahmen, die unsere Mutter über ihn angefertigt
hatte und steuerte einige Kommentare und eine Erzählung bei.
Als wir schließlich den ganzen Text durchgingen, beschloß
ich, die Sprache so zu belassen, wie ich sie als kleines Kind
gebrauchte. Vor allem sollten die Worte erhalten bleiben, die ich
erfand, um Begriffe auszudrücken, die in keiner Sprache existie-
ren, wie z.B.: "Traduzidor", "Almin" oder "Alman".
Dann schrieb ich für dieses Buch das Vorwort und erweiterte
die Kommentare zu den früheren Zeichnungen. Deshalb gibt es
mehrere Darstellungen der Struktur des Universums: Die erste
fertigte ich handschriftlich mit sieben Jahren an, mit acht fügte
ich eine Erweiterung hinzu, und mit neun Jahren schrieb ich die
Erklärungen auf dem großen Faltblatt.
Anfang dieses Jahres schenkte man mir einen Computer, und
ich lernte, mit dem Texter umzugehen. Das macht mir viel Spaß,
und so konnte ich ganz alleine die letzten Kapitel dieses Buches
schreiben.
Ich drücke mich gern schriftlich aus; ein Buch hat Leben, hat
meine Energie. Wenn man die Seiten aufschlägt, schenkt das
Buch seinen Inhalt der ganzen Welt.
Flavio, 10 Jahre


Dieses Bild zeichnete ich mit fünf Jahren
und sagte folgendes dazu:
Jetzt beginne ich, mein Ich zu entwickeln.
Die Sonne stellt Gott und meine Seele dar;
Das Haus bedeutet die Erde und mein Ich.
Mit acht Jahren fügte ich hinzu: Als ich sagte: "Ich komme von der
Sonne", war ich noch klein und kannte mich mit den Worten nicht
gut aus. Es handelt sich natürlich nicht um die physische Sonne,
sondern um die geistige. Ehe ich zur Erde kam, weilte ich in jener
Lichtquelle, um zur physischen Ebene gelangen zu können.
Ich bin nicht der einzige, der von der Sonne kommt. Alle Kin-
der, die jetzt geboren werden, stammen von dort und auch alle
Erwachsenen, die im Wandel begriffen sind und ihre Verbindung
zum Licht wieder hergestellt haben.


Vorwort
Jetzt werden neue Kinder geboren. Es sind andere Menschen, wenn
sie auch äußerlich gleich sind. Ich bin nur einer von ihnen, einer
der ersten. Die Menschheit ändert sich. Die Verbindung zum Geisti-
gen ist viel offener. Heutzutage können alle Kinder in Kontakt mit
ihrem Kern bleiben. Kleine Kinder weinen, weil es sehr schwierig
ist, auf diesem Planeten zu sein. Ein Baby versucht, sich telepa-
thisch verständlich zu machen, aber das klappt meist nicht, weil
hier alles so dicht ist. Ein Kind sieht alles, das Gute und das Böse,
das Falsche und das Echte. Auf anderen Planeten sieht man das,
was man sehen will. Wenn ich sage "sehen", meine ich das im über-
tragenen Sinne; denn es gibt dort keine physischen Augen: Man
lenkt einfach seine Aufmerksamkeit dahin, wo man interessiert ist,
und wenn man will, nimmt man sie wieder weg. Das Neugeborene
hat Angst, es ist eingesperrt in die Wirklichkeit des Körpers. Es ver-
mißt die essentielle Einheit, die dort ist, wo es herkommt, und daher
schließt es sich schnell an die Personen an, die es umsorgen. Es
überträgt die Rolle des höchsten Wesens auf die Eltern. Wenn die
Eltern nur an das Materielle glauben, ziehen sie das Kind immer
mehr in die physische Existenz. Während sie ihm das Sprechen bei-
bringen, schränken sie seine Gedanken ein. Wenn die Kinder größer
werden, verlieren sie nach und nach die Verbindung zu ihrem
Ursprung.
Um den Kindern helfen zu können, muß man den Erwachsenen
helfen. Wenn die Eltern offen sind, werden sie die Kinder versor-
gen, ohne ihnen ihre eigenen Ideen aufzupfropfen, ihre eigene Welt-
anschauung. Das Wichtigste ist, ihnen einen Freiraum zu lassen,
ihnen Zeit zu geben, sie denken und reden zu lassen. Es ist wichtig,
mit ihnen von Gott zu sprechen, vom Geistigen, aber ohne darauf
zu pochen, daß man im Besitz der Wahrheit ist. Das menschliche
Gehirn ist wie ein Computer, aber ein Computer hat ein begrenztes
Erinnerungsvermögen, genau wie das physische Gehirn. Der Geist
hingegen ist der Spiegel des göttlichen Geistes, der unbegrenzt ist.
Die Menschen lernen die Dinge von einem einzigen Standpunkt
aus, dem des täglichen Lebens; diese Vorstellung läßt sie die physi-
sche Welt erfahren und macht das Leben in einer Gesellschaft mög-
lich. Diese Art der Wirklichkeit üben die Kinder in ihren Spielen
ein. Wenn sie aber offenbleiben, haben sie auch noch andere Stand-
punkte. Man kann beispielsweise so "sehen", als ob man außerhalb
der Erde wäre, oder noch besser, außerhalb des sichtbaren Teils des
Universums. Ein zentraler Standpunkt läßt uns aus dem Kern her-
aus "sehen", aus der wirkenden Kraft Gottes. Habe ich meinen
Standpunkt verinnerlicht, vermag ich aus dem innersten Kern des
eigenen Wesens den Kern der anderen Menschen "sehen"!
Den Kindern erlaubt man lediglich, den Standpunkt des tägli-
chen Lebens einzuüben. Dadurch schränken sie den Gebrauch ihrer
Mentalwellen ein und lernen es, sich im Physischen zu verankern,
das ist so, als nützte man die Möglichkeiten eines Computers nur
zu einem Bruchteil aus. Wenn Kinder erst einmal programmiert
sind, haben sie große Schwierigkeiten, sich wieder zu öffnen;
zumindest gibt es Probleme. Man muß viel Geduld aufbringen,
wenn man die geistige Verbindung wieder öffnen möchte. Die mei-
sten Menschen bringen ihr ganzes Leben zu, ohne sich auf das
Ganze zu besinnen. Verbindung zum Höheren haben sie nur als
Kinder, und manchmal erlangen sie sie wieder vor dem Sterben. Sie
suchen das äußere Glück, weil die das innere verloren haben. Sie
leiden unter ihren vielen Wünschen und auch deshalb, weil sie zu
sehr an anderen Menschen hängen. Ein Kind der NEUEN Zeit
weiß, daß es Teil der Ganzheit ist. Wenn man ihm die Vorstellung:
"Dies oder jenes gehört mir!" einpflanzt, wird es verwirrt und
glaubt am Ende, daß ihm alles gehört. Man muß ihm erlauben, mit
anderen zu teilen. Für die Ganzheit gibt es nur ein einziges ICH,
wenn auch das individuelle ICH von unbegrenzter Vielfalt ist.
Flavio, 8 Jahre

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