Dienstag, 27. Januar 2009

Das geistige Feuer



Das geistige Feuer

Das geistige Feuer hat die Aufgabe, den Verstand zu nähren und
mit Ideen zu versorgen.
Das geistige Wasser hilft dem Verstand, die Ideen aufzuneh-
men und zu überdenken.
Der Verstand arbeitet wie ein Computer. Er untersucht die
Eingaben über den Menschen.
Das geistige Wasser ist auch dazu da, das geistige Feuer zu
löschen, falls es einen Brand gibt.
Flavio, 6 Jahre


Geistiges Feuer Geistiges Wasser
Verstand Verstand
Die Erde
(Zu 1) Die Sonne und die Erde
Die Sonne gibt der Erde Energie.
Die Sonne ist eine Kugel aus Energie.
Die Sonne ist eine Schule für die Menschen.
Die Erde ist sehr dicht.
Die Sonne ist stofflich und geistig.
(Zu 2) Was hat die Erde?
(Zu 3) 1. Erde, Bäume, Autos
2. Berge, Menschen
3. Meer, Häuser, Gebäude
4. Blumen, Autobahnen
Flavio, 6 Jahre


Das System des Körpers
Seite unten:
(Zu 1) Das System des Körpers besteht aus der Seele, dem
Körper und dem Ich. Die Seele hat keine Form.
(Zu 2) Das Ich besteht aus Verstand, Gefühl und Erinnerung;
einige haben noch einen "Übersetzer".
Der Übersetzer empfangt die Wellen der höheren Energie, die
vom Stern kommt, und überträgt sie in Gedanken und Worte.
(Zu 3) Die Seele ist ein Teil von Gott.
Durch das Ich merkt man, daß man lebt.
Der Körper ermöglicht das Leben auf der Erde.
Das Ich ist das, was Körper und Seele vereint.
Das Ich dient dazu, die Seele im Körper festzuhalten.
(Zu 4) Als Gott die Materie erschuf, machte er auch die Zeit. Die
Materie wäre ohne Zeit gelähmt. Die Zeit ist das bißchen
Energie, das die Materie bewegt. Außerhalb der Zeit gibt
es nichts Materielles.
Flavio, 6 Jahre

Die Erde und die Menschen
Ich komme aus dem Kern der Sonne, um meinen Auftrag zu
erfüllen.
Zuerst ging ich zu Saturn, der der Erde ähnlich ist. Dann
kam ich zur Erde, die ein sehr schwieriger Planet ist, weil er
sehr physisch ist; er hat viel Materie und wenig Spirituelles.
Die neuen Wesen besitzen ein größeres mentales Zentrum.
Die Kinder, die jetzt geboren werden, kommen aus einer fort-
schrittlicheren Schule als dem Mars, zum Beispiel aus der
Sonne. Diese neuen Wesen werden dabei helfen, daß die Erde
keine allzu jähe Umwandlung erfährt; gemeinsam werden wir
gute Schwingungen erzeugen.
Die Menschen haben viel Physisches und wenig Spirituelles.
Deshalb haben sie die Worte "Nichts" und "Tod" erfunden. Das
Wort "Nichts" existiert für sich allein nicht, weil niemals etwas
sterben kann, was von Gott ist.
Alle menschlichen Wesen haben einen Körper und eine Seele.
Wir sind alle Teilchen, die aus Gott hervorgegangen sind.
Flavio, 6 Jahre


Stern
(Höhere Energie)
Die Sonne
stellt Gott dar Wellen
Verstand Übersetzer
Aufschlüsselung
Das Ich
Flavio, 6 Jahre

Die Erde und die Menschen
Ich komme aus dem
Kern der Sonne, um
meinen Auftrag zu
erfüllen. Zuerst ging ich
zum Saturn, der der
Erde ähnlich ist.
Dann kam ich zur Erde,
die ein sehr schwieriger
Planet ist, weil er sehr
physisch ist; er hat viel
Materie und wenig
Spirituelles.

Sonne
gelb: Geist Seelen
(Flavios Seele)
rot: Leben (irdisches)
blau: Materie
grün: mentales Zentrum Saturn
Erde

Die neuen Wesen besitzen ein Die Menschen haben viel
Physisches und wenig Spirituelles
größeres mentales Zentrum. Deshalb haben sie die Worte
"Nichts" und "Tod" erfunden. Das
Wort "Nichts" existiert für sich
Kindermissionare allein nicht, weil niemals etwas
sterben kann, was von Gott ist.
Mentales Alle menschlichen Wesen haben
Zentrum einen Körper und eine Seele.
Die Kinder, die jetzt geboren
werden, kommen aus einer
fortschrittlicheren Schule als
dem Mars, zum Beispiel aus
der Sonne. Diese neuen Wesen
werden dabei helfen, daß die
Erde keine allzu jähe
Umwandlung erfährt;
gemeinsam werden wir gute
Schwingungen erzeugen.
Erde
M Geist Wir sind alle
a Teilchen, die
t aus Gott
e hervorgegangen
r sind
i
e
Flavio
+Materie
- Geist
Erde
Wandlung zum
Geistigen

Der Magnet der Liebe



Der Magnet der Liebe

Papa: Hallo, mein Junge! Wie geht es in der Schule?
Flavio: Ganz gut, ich gehe eigentlich gern zur Schule. Ich bin
noch ein bißchen neu hier auf der Erde und muß erst lernen,
hier zu leben. In der Schule lerne ich auch, mit anderen
zusammenzuleben. Dort bin ich nicht so von euch beschützt.
Mama: Hast du irgendein Problem? Wie kommst du mit der
Lehrerin und den Mitschülern aus?
Flavio: Wenn sie sich nicht streiten, fühle ich mich wohl. Ich
streite nicht gerne, aber manchmal muß ich mich verteidigen.
Ich vertrage mich sehr gut mit Alex, der seit dem Kindergarten
mein bester Freund ist. Aber jetzt habe ich mehrere
Freunde, da ich mehr Kontrolle über meinen Liebesmagneten
habe und mehr Kinder anziehen kann.
Papa: Ein Liebesmagnet?
Flavio: Wir haben alle einen Liebes- und einen Haßmagneten
in uns. Der Liebesmagnet zieht alles an, was Liebe enthält.
Wenn wir es zu kontrollieren verstehen, kann die Liebe den
Haß wie eine Kapsel umgeben. Die Liebe ist geordnet wie die
Buchstaben und Wörter in einem Buch. Der Haß ist ein
Durcheinander, ein Wirbel, alles ist vermischt. Ein Mensch
ist schlecht, wenn sich seine Haßkapsel öffnet, dann zieht er
schlechte Menschen an, und es ereignen sich böse Dinge. Es
ist wegen dieser Anziehung des Haßmagneten, daß sie sich
streiten und schlecht behandeln, sie lieben sich auf eine
verworrene, ungeordnete Art und Weise.
Die Liebe dagegen hilft dir, die Dinge auf eine Art zu verste-
hen, die nicht über den Verstand geht, sondern über das
Herz. Dann zieht man die Leute an, die auch über den
Liebesmagneten verfügen. Eure Liebe zum Beispiel hat mir
geholfen, hierher zu kommen.
Papa: Wie war das?
Flavio: Die Liebe ist ein Kanal zu deinem Stern. Eure Eltern
liebten sich sehr, und auch ihr seid mit Liebe aufgewachsen.
Der Magnet eines jeden hat den anderen angezogen, und
gemeinsam habt ihr einen sehr starken Magneten geschaf-
fen. Das haben Marcos und ich wie ein Licht gesehen, das
uns angezogen hat.
Mama: Aber Marcos ist ganz schön streitsüchtig!
Flavio: Marcos ist ganz anders als ich, er kann seinen Körper
und seinen Verstand besser gebrauchen. Er ist auch voller
Liebe, aber er ist gekommen, um die rote Farbe zu erleben,
die Kraft in der Liebe. Seine Kraft hat mir geholfen, den Weg
zu öffnen, (lacht) Natürlich habe ich es nicht gern, wenn er
seine Kraft gegen mich verwendet!
Flavio, 6 Jahre


Weihnachten 1989
Wir bereiten ein Krippenspiel vor. Flavio schreibt die Dialoge. Er
kommt auf den Gedanken, daß nicht nur die Personen, sondern
auch ihr Stern vertreten sein sollen, das heißt, die Verbindung
eines jeden mit seiner Seele.
Er erklärt uns: Jesus war ein ganz besonderes Wesen, er
bedeutet den Anfang des Geistigen in der Menschheit. Er
kam vom Sirius, dem Stern der Liebe. Jesus ist ein Spiegel,
der für die Christen das Bild Gottes widerspiegelt. Jetzt wer-
den die Religionen nicht mehr notwendig sein, weil jeder Gott
in seinem Inneren finden wird.
(Jede Person trägt einen goldenen Papierstern in der Hand;
manchmal spricht die Person, manchmal sein Stern. Der Stern
stellt den Kern der Seele jedes Menschen dar.)
Der Stern von Bethlehem (Sirius): Ich bin Sirius, der Stern
der Liebe. Ich bin Sirius, du bist Sirius, wir alle sind Sirius.
Ich bin die grenzenlose Liebe, und ich bin auch der Haß, das
ist die begrenzte Liebe.
Ich komme zu diesem Planeten, weil er viel Liebe braucht für
eine Zeit der größeren Geistigkeit in seiner Entwicklung. Es
gibt viele Wesen, die verwirrt sind, voller Haß. Der Haß war
nie böse. Er ist nur Liebe, die den Weg der Freiheit nicht findet.
Ich bin die grenzenlose Liebe, die wahrhaft freie Liebe.
(Betrachtet das Jesuskind) Wird dieses Wesen den Menschen
helfen können? Wird es die Menschen die Liebe lehren kön-
nen durch sein Beispiel?
Jesuskind: Wie schwierig ist diese Welt! Das einzige, was die
Entwicklung dieses Planeten fördern kann, ist die Liebe. In
dieser so dichten Welt vergessen die Wesen ihren Stern.
Herodes: Man sagte mir, daß ein Kind geboren sei, das König
der Juden werden soll. Das kann nicht sein! Ich weiß nicht,
wer es ist, aber ich werde alle kleinen Kinder töten lassen.
Niemand wird mir den Thron rauben!
Stern des Herodes (traurig): Ich weiß nicht, was ich mit die-
sem verwirrten Wesen tun soll. Er kennt den Weg der Frei-
heit nicht. Er will nur die Macht, ist voller Haß und findet
die Liebe nicht. Er trägt eine Krone, die ihm das Kronen-
chakra verriegelt. Er hat die Verbindung zu seinem Stern
unterbrochen, zum Kern seiner Seele.
König Kaspar (der König Arthur des Mittelalters): Wir folgen
einem Stern. Wir wissen, daß ein Kind geboren wurde, das
eine große Wende in der Menschheitsgeschichte bringen
wird.
Der Stern von König Kaspar: Du mußt diesem Wesen helfen,
das mit einer schwierigen Mission zur Erde gekommen ist.
Du wirst noch öfters kommen müssen.
Du trägst eine offene Krone und wirst die Verbindung mit
mir nicht verlieren, ich bin dein innerstes Wesen. Du wirst
Macht und Weisheit besitzen.
Römischer Soldat: Dieses Kind in der Krippe berührt mein
Herz.
Stern des römischen Soldaten: Die Zeit Roms geht ihrem
Ende zu. Roma, von rückwärts gelesen, heißt Amor — Liebe.
Jetzt kommt die Zeit der Liebe auf die Erde, wirf dein
Schwert fort und folge der Liebe.
Der Engel der Verkündigung: Maria, du wirst ein ganz beson-
deres Kind bekommen, du wirst sehr geduldig sein müssen.
Er kommt, um der Welt die Liebe zu bringen.
Flavio, 8 Jahre


Meine Büchlein
Sobald ich schreiben konnte, begann ich meine "Büchlein"
zusammenzustellen. Ich zeichnete und malte und verfaßte ganz
alleine den Text zu den Bildern. Wenn alles fertig war, zeigte ich
es meinen Angehörigen mit großem Vergnügen.
Auf den Seiten meiner Büchlein konnte ich die Themen
zusammenfassen, über die ich gerade gerne sprach; mit den
ersten Bildentwürfen hatte ich die Möglichkeit, meine Vorstel-
lungen klarer auszudrücken.
Ich betrachtete meine Büchlein als ein Spiel, denn es machte
mir Spaß, sie anzufertigen; aber ich denke, daß sich darin schon
meine "Berufung zum Schreiben" zeigte. Ich wußte bereits, was
meine Aufgabe auf der Erde ist, und begann sie auf diese Weise
zu erfüllen.
Flavio, 8 Jahre

Dienstag, 20. Januar 2009

Gott und die Liebe


sonne der bretagne by jan schumacher

Gott und die Liebe

Flavio umarmt seine Mama in einer Anwandlung von Zärtlichkeit.
Ich habe dich so lieb, Mama! Ich bin glücklich, weil ich dich so
lieb habe... Aber ich kann dich auch liebhaben, wenn du nicht
meine Mutter bist; ich kann jeden sehr liebhaben, genauso sehr
wie dich. Wenn man einen Menschen sehr liebt, hat man alle lieb.
Ich habe dich lieb, weil wir Teilchen sind, die aus Gott
gekommen sind! Alle Menschen sind Teilchen von Gott! Gott ist
in allen Welten, er ist in Teilchen aufgeteilt, er ist überall, und er
ist auch in der Leere. Jede Welt ist ein Teil von Gott. Aber Gott
ist auch im Raum, Gott ist alles, was es gibt, alles, alles, was
man anfassen kann und was man nicht anfassen kann, was man
sieht und was man nicht sieht. Gott stirbt nie, aber damit man
lebendig ist, muß man ein Teil sein, der aus Gott kommt. Ich
glaube, ich bin ein Teilchen, das aus dem Herzen Gottes gekom-
men ist. Na ja, nicht wörtlich gemeint, weil Gott keinen Körper
hat, ich will sagen, ich komme aus der Liebe Gottes.
Weißt du, Mama, wenn ich in den Bußwinkel geschickt
werde, geht es mir sehr gut, weil ich nicht denke. Denken ist
nach innen sprechen, und ich bin innerlich still. Dann bin ich
das, was aus Gott gekommen ist, und bleibe dort. Aber glaube
nicht, daß da ein Loch bleibt, wo ich herausgekommen bin, weil
Gott, auch wenn er in Teile geteilt ist, immer ganz bleibt.
Flavio, 4 Jahre

Die Dinge Gottes
Flavio: Mama, was für eine Religion hast du?
Mama: Ich habe keine Religion. Ich bin als Christin erzogen
worden, aber es ist für mich nicht wichtig, einer Religion
anzugehören. Ich glaube, daß Gott Liebe ist.
Flavio: Ja, aber Gott ist nicht nur Liebe. Er ist auch Haß.
Alles kommt von Gott. Auch der Haß. Es stimmt, daß
menschliche Wesen herauskommen, wenn sich Gottes Liebe
öffnet. Haß ist der zusammengeknüllte Teil Gottes, Liebe ist
der Teil, wo er offen ist.
Mama: Was meinst du mit "zusammengeknüllt"? Was soll das
heißen?
Flavio: Zusammengeknüllt, so (er nimmt eine Papierserviet-
te). Alles zusammengeschoben, zerdrückt. Haß ist gefesselte
Liebe. Die Liebe dagegen ist nicht zusammengeknüllt und
nicht getrennt, sie ist normal. Siehst du? (Nimmt ein Buch)
So wie diese Buchstaben, sie sind nicht zusammengedrückt,
nicht zu eng beisammen und nicht zu weit voneinander
getrennt, sie sind geordnet. Deshalb kann man sie lesen. Soll
ich dir erzählen, was die Menschen machen?
Mama: Ja natürlich, erzähl mir.
Flavio: Die Seele geht aus Gott hervor und zieht sich ein
Kleid an. So entstehen die Menschen. Es gibt sowas wie ein
Ankleidezimmer, wo alle Kleider hängen. Gott sagt der Seele,
welches Kleid sie anziehen soll. Das Kleid ist der Körper. Die
Form des Körpers richtet sich nach der Welt, in die die Seele
gehen will. Mir hat er das Kleid für die Erde gegeben. Die
Menschen haben alle dasselbe Aussehen, so wie du, wie ich,
wie Marcos. Na ja, es ist schon ein Unterschied, aber nur im
Gesicht. Die Frauen sind auch verschieden von den Männern,
aber der Unterschied ist nicht so groß.
Zuerst hat Gott existiert, nicht die Welten. Damals gab es
nur Gott. Alles, was es jetzt gibt, war damals in Gott. Die
Planeten leben auch. Alles lebt. Die Steine zum Beispiel
haben in sich eine Form, aber diese Form sieht man nicht.
Mama: Was willst du damit sagen? Das verstehe ich nicht.
Flavio: Schreib auf, irgend jemand wird es verstehen. Das
erste, was nach Gott existierte, waren die Welten... Das Uni-
versum... Man lebt immer, immer! Auch wenn man stirbt...
Weil auch nach dem Sterben die Seele da ist. Die Zeit ist das,
was zwischen dem Geborenwerden und dem Sterben ist. Man
kann ein Mensch werden oder ein Planet.
Mama: Woher weißt du denn diese Dinge?
Flavio: Ich weiß alles durch Gott.
Die Dinge, die ich weiß, weiß ich durch Gott.
Um die Dinge Gottes zu entdecken, muß ich an Gott denken.
(Er macht die Augen zu und bleibt entspannt und entrückt
sitzen.) Nach einigen Sekunden des Schweigens sagt er froh:
Mein Sonnenlicht ist angegangen!
Mama: Was willst du damit sagen?
Flavio: Das ist so, wie wenn man sagt: Mir ist ein Licht auf-
gegangen!
Flavio, 5 Jahre

So werden die Babys geboren




Hund, der an einer Blume im Garten
des Landhauses schnuppert.
Flavio, 5 Jahre


So werden die Babys geboren
Marcos: Hast du gesehen, daß Tante Christina einen Bauch hat?
Sie wird ein Baby bekommen.
Flavio: Sie wird ein Junges bekommen. Wie werden denn hier die
Babys gemacht?
Marcos: Schau, die Sache ist so: Der Papa und die Mama kommen
zusammen und machen ein Baby. Damit ihre Energien sich verbin-
den können, müssen sich Teile ihres Körpers verbinden. Der Papa
legt eine Art von Samenkörnchen in den Bauch der Mama. Dort ver-
bindet es sich mit einem anderen Samenkörnchen von der Mama
und zusammen machen sie ein Kinder-Eichen. Das Baby in der Mut-
ter wächst und wächst, bis es fertig ist und herauskommen kann.
Dann strengt sich die Mutter sehr an, und das Baby wird geboren.
Während der ganzen Zeit nährt die Mutter es mit ihrer Energie.
Flavio: Das ist aber sehr schwierig hier, ein Baby zu bekommen.
Alles geht sehr über das Physische!
Marcos: Na klar, du Dummkopf, hier sind die Dinge eben so!
Flavio: Ja, sie sind schrecklich! Vor der Geburt hat man noch keine
Kruste, noch kein Ich und befindet sich in einem anderen Körper.
Alles berührt dich sehr stark. Deshalb bin ich in Mamas Gedanken
geblieben! In anderen Welten ist alles viel einfacher.
Marcos: Kannst du dich erinnern?
Flavio: Ja natürlich! Es gibt zum Beispiel Welten, wo sich zwei
Pole treffen; ein Pol gibt dem anderen seine ganze Kraft, ein Pol
bekommt das Kleine, und der andere Pol stirbt. Wenn das Kleine
sich schon alleine mit Energie versorgen kann, stirbt auch der
zweite Pol, oder besser gesagt, er steigt zu einer höheren Ebene
auf. Auf denen ist es noch einfacher: Da gibt es kein Geschlecht,
keine Pole, man wird nicht.geboren, und man stirbt auch nicht.
Marcos, 8 Jahre - Flavio, 5 Jahre


Die Zahlen
Flavio: Weißt du, Marcos, ich kann schon bis hundert zählen!
Wieweit kann man eigentlich zählen?
Marcos: Man kann bis ins Unendliche zählen. Du kannst
immer weiterzählen, aber dein Leben reicht nicht aus, um
ans Ende der Zahlen zu kommen.
Flavio: Sag mir doch ganz große Zahlen.
Marcos: Na ja, es gibt die Millionen, die Billionen, die Trillio-
nen, zum Beispiel acht Millionen dreihundertvierundzwan-
zigtausend. Die Trillionen haben viele Nullen, ich weiß gar
nicht, wie viele.
Flavio: Manche "Rechnereien" sind schrecklich.
Marcos: Man sagt nicht Rechnereien, sondern Berechnungen.
Du wirst schon noch das Rechnen lernen. In der ersten Klas-
se lernst du addieren und subtrahieren. Aber es scheint, daß
die wirklich wichtigen Zahlen die Eins und die Null sind. Von
daher kommen alle Zahlen.
Flavio: Klar. Eins ist das Leben, die Null ist das Nichts. Die
Null ist keine Zahl, sie ist das Unendliche der Zahlen. Und
alle, die Null und die Eins, die Fülle und die Leere, sind Gott.
Marcos, 8 Jahre - Flavio, 5 Jahre